{"id":1159,"date":"2018-01-28T18:12:05","date_gmt":"2018-01-28T18:12:05","guid":{"rendered":"http:\/\/paraoa-freediving.com\/de\/?page_id=1159"},"modified":"2018-02-26T14:19:15","modified_gmt":"2018-02-26T14:19:15","slug":"auszugsmehle","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/paraoa-freediving.com\/de\/about\/avoid-1\/auszugsmehle\/","title":{"rendered":"Auszugsmehle"},"content":{"rendered":"<p lang=\"en-US\" style=\"text-align: left;\"><strong>Es gibt ein Spruch der besagt : Je wei\u00dfer das Brot, je eher bist du Tod!<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p lang=\"en-US\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-722 alignnone\" src=\"http:\/\/paraoa-freediving.com\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/refined-grains-300x169.jpg\" alt=\"refined grains\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/paraoa-freediving.com\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/refined-grains-300x169.jpg 300w, https:\/\/paraoa-freediving.com\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/refined-grains-768x432.jpg 768w, https:\/\/paraoa-freediving.com\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/refined-grains.jpg 825w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p lang=\"en-US\">\u00a0<span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Weissmehl macht unfruchtbar, dick und s\u00fcchtig<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"> Autor : Zentrum der Gesundheit<\/span><\/p>\n<div>Weissmehl ist nat\u00fcrlich ungesund und Vollkornmehl ist sehr gesund. Sind Sie auch dieser Ansicht? Einerseits haben Sie Recht, denn viele Studien beweisen, wer Vollkornmehl dem Weissmehl vorzieht, hat eindeutig die besseren Chancen, m\u00f6glichst lange gesund und munter zu bleiben. Andererseits gibt es da die \u201eb\u00f6sen\u201c Lektine, die besonders im Vollkornmehl enthalten sind und denen echte Schauerm\u00e4rchen nachgesagt werden. Wenn Sie sich jetzt fragen, <a href=\"http:\/\/paraoa-freediving.com\/de\/about\/avoid-1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">was soll man denn dann noch essen<\/a>, lesen Sie einfach weiter. Wir sagen es Ihnen \ud83d\ude42<\/div>\n<h5><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Weissmehl im alten \u00c4gypten<\/span><\/strong><\/h5>\n<p>Schon die alten \u00c4gypter sollen es geliebt haben, das Weissmehl. Nat\u00fcrlich nicht das bl\u00fctenweisse und staubfeine Weissmehl, wie wir es heute kennen, aber eine altert\u00fcmliche Variante davon. Mit mehr oder weniger feinen Sieben konnten sie die groben Teile vom Mehl abtrennen und erhielten eine Art Weissmehl.<\/p>\n<div>\n<p>Aber glauben Sie jetzt bitte nicht, man habe im alten \u00c4gypten landauf landein tagt\u00e4glich ofenfrische Tafelbr\u00f6tchen aus Antik-Weissmehl verspeist. Keinesfalls. Das Weissmehl war ein Privileg der reichen Oberschicht. Die breite Masse musste Brot aus Vollkornmehl essen.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Arteriosklerose im alten \u00c4gypten<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Nun untersuchten Forscher unl\u00e4ngst einige \u00e4gyptische Mumien, die bereits um 1.550 v. Chr. gelebt haben sollen. Da Verstorbene seinerzeit nur dann einbalsamiert wurden, wenn sie zur Oberschicht geh\u00f6rten, hatten es die Wissenschaftler mit Priestern, Herrschern und Hofangestellten zu tun.<\/p>\n<p>Die Forscher waren sehr erstaunt, als sie in den Blutgef\u00e4ssen einer \u00e4gyptischen Prinzessin arteriosklerotische Ablagerungen fanden \u2013 dachte man doch bisher, es handle sich bei Arteriosklerose um eine Erkrankung der neuzeitlichen Wohlstandsgesellschaft, die sich die Zeit bevorzugt mit fettem Essen, Rauchen und m\u00f6glichst wenig k\u00f6rperlicher Bet\u00e4tigung vertreibt.<\/p>\n<p>Bei Arteriosklerose f\u00fchren Ablagerungen in den Blutgef\u00e4ssen zu einer Verengung derselben, was das Risiko f\u00fcr Herzinfarkte und Schlaganf\u00e4lle deutlich erh\u00f6ht. Im Laufe der Untersuchungen stellte sich heraus, dass die Prinzessin mit diesem Leiden offenbar nicht alleine war, sondern dass die H\u00e4lfte aller Mumien zu Lebzeiten an Arteriosklerose gelitten hatten.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>F\u00f6rdert Weissmehl Arteriosklerose?<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Da sich die alten \u00c4gypter im Grunde einer sehr vorbildlichen Lebensf\u00fchrung widmeten, sich also fettarm ern\u00e4hrten, zu den Nichtrauchern geh\u00f6rten und sich bewegungsfreudig zeigten, schlossen die Wissenschaftler, dass Arteriosklerose wohl doch eher anlagebedingt sein m\u00fcsse und sich von \u00e4usseren Faktoren nur wenig beeinflussen lasse.<\/p>\n<p>Zwar zogen sie noch den vermutlich \u00fcppigen Fleischverzehr der reichen \u00c4gypter als m\u00f6glichen Risikofaktor in Betracht, doch auch das schien als einziger Ausl\u00f6ser kaum in Frage zu kommen. Leider dachte man nicht an die vielen Getreideprodukte, denen die \u00c4gypter reichlich zusprachen &#8211; und man dachte nicht an ihre Vorliebe f\u00fcr Weissmehl.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Weissmehl schlecht f\u00fcr Herz und Blutzucker<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Weissmehl aber ist nach einigen Studien mit Menschen unseres Zeitalters durchaus als problematisch im Hinblick auf die Entstehung von Arteriosklerose und damit auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu werten &#8211; und nicht nur das: Auch Diabetes f\u00fchlt sich bei Menschen, die gerne Produkte aus Weissmehl essen, sehr viel wohler als dort, wo Vollkornmehl bevorzugt wird.<\/p>\n<p>Das Risiko f\u00fcr Diabetes &#8211; so die Forscher &#8211; k\u00f6nne gar ganz konkret reduziert werden, wenn k\u00fcnftig statt Produkten aus Weissmehl solche aus Vollkornmehl gegessen w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Die Erkl\u00e4rung daf\u00fcr ist recht einfach: Weissmehl ist ein isoliertes Produkt mit einem sehr hohen Kohlenhydratanteil. Ballaststoffe sind weit und breit nicht zu sehen. Folglich wird die St\u00e4rke im D\u00fcnndarm sehr schnell in Zucker aufgespaltet. Dieser gelangt ungebremst ins Blut, wo er den Blutzuckerspiegel \u00e4hnlich rasch in die H\u00f6he treibt, wie das gew\u00f6hnlicher Haushaltszucker macht.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Weissmehl und Rheuma<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus bessern sich rheumatische Gelenkbeschwerden erfahrungsgem\u00e4ss schon dann, wenn der Verzehr von Weissmehl und anderen isolierten Kohlenhydraten (Zucker, St\u00e4rke etc.) eingestellt wird und statt dessen &#8211; in geringem Mass &#8211; Vollkornprodukte, besser aber noch sehr viel Gem\u00fcse und Fr\u00fcchte verspeist werden.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Weissmehl und kranke Augen<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Auch die Augengesundheit profitiert umso mehr, je weniger Weissmehl gegessen wird. So fanden Forscher heraus, dass sich die Makuladegeneration &#8211; eine Augenerkrankung, bei der die Netzhautzellen zerst\u00f6rt werden &#8211; bevorzugt bei solchen Menschen entwickelt oder schnell voranschreitet, die gerne Produkte aus Weissmehl essen.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Weissmehl und Gallensteine<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Sogar die Galle ist dankbar, wenn mit Weissmehl &amp; Co gespart wird. So sollen sich Gallensteine deutlich lieber bei jenen Menschen entwickeln, die isolierte Kohlenhydrate wie Zucker und Weissmehl auf ihrem Speiseplan stehen haben.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Tod durch Weissmehl?<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Gl\u00fccklicherweise essen die meisten Menschen nicht NUR Weissmehl. Sonst k\u00f6nnte es Ihnen wom\u00f6glich so gehen wie jenen Versuchstieren, die bereits vor vielen Jahren dem deutschen Ern\u00e4hrungswissenschaftler Professor Werner Kollath f\u00fcr verschiedene F\u00fctterungsversuche zur Verf\u00fcgung stehen mussten.<\/p>\n<p>Kollath teilte seine Testesser in drei Gruppen ein: Einem Teil f\u00fctterte er Weissmehl, aber auch andere Nahrung, ein zweiter Teil wurde mit Vollkornmehl gef\u00fcttert, w\u00e4hrend ein dritter Teil ausschliesslich mit Weissmehl versorgt wurde.<\/p>\n<p>Diejenigen Tiere, die unter anderem Weissmehl frassen, litten alsbald, sp\u00e4testens in den n\u00e4chsten Generationen an den verschiedensten Stoffwechselst\u00f6rungen. Sie entwickelten Zahn- und Zahnfleischprobleme, Kiefer-, Skelett- und Blutver\u00e4nderungen, Augenkrankheiten, Nieren- und Lebersch\u00e4digungen, Tumore etc., also im Grunde s\u00e4mtliche Beschwerden, die die Menschen heute in die Arztpraxen treiben.<\/p>\n<p>Die arme Weissmehltruppe (deren Speiseplan NUR Weissmehl enthielt) hatte dagegen gar keine Zeit mehr, irgendwelche chronische Erkrankungen zu entwickeln, da sie bereits nach wenigen Wochen verstorben war.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Vollkornmehl statt Weissmehl?<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Der Eine oder Andere mag jetzt vielleicht denken: Alles kein Problem, dann essen wir ab sofort eben Pasta, Pizza, Brot und Kuchen aus Vollkornmehl statt aus Weissmehl. Kaum befindet sich der \u00c4nderungswillige jedoch mit diesem neuen Vorsatz in seinem bevorzugten Lebensmittelgesch\u00e4ft, zeigt sich, dass die Umsetzung keineswegs so einfach ist wie gedacht. Denn: Was ist Vollkorn \u00fcberhaupt?<\/p>\n<p>Im Supermarkt gibt es kaum ein Mehl mit der Aufschrift &#8222;Vollkornmehl&#8220;. Dort gibt es &#8211; ja nach Sortiment &#8211; ziemlich viele Mehlarten, beispielsweise Mehl Typ 405, Mehl Typ 550, Typ 1050, Typ 1150, Typ 1700 etc. Doch welches davon ist Vollkornmehl und welches ist Weissmehl? Dazu muss man etwas ausholen:<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Was ist Vollkorn \u00fcberhaupt?<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Ein Getreidekorn besteht aus drei Teilen :<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-812 alignright\" src=\"http:\/\/paraoa-freediving.com\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Getreidekorn-Aufbau-300x264.jpeg\" alt=\"Getreidekorn Aufbau\" width=\"300\" height=\"264\" srcset=\"https:\/\/paraoa-freediving.com\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Getreidekorn-Aufbau-300x264.jpeg 300w, https:\/\/paraoa-freediving.com\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Getreidekorn-Aufbau.jpeg 547w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<ul>\n<li>Den ballaststoffreichen Randschichten, die auch Kleie genannt werden<\/li>\n<li>Dem winzigen fetthaltigen Keim, aus dem die Pflanze entstehen w\u00fcrde<\/li>\n<li>Dem st\u00e4rkehaltigen Hauptteil des Korns, Endosperm genannt, der dem Keim als erste Nahrung dienen soll, wenn die Pflanze zu keimen und wachsen beginnt<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wenn dieses Getreidekorn nun komplett gemahlen wird, dann nennt sich das Ergebnis Vollkornmehl. Dabei ist es egal, aus welchem Korn das Mehl gemahlen wurde. Manche Menschen glauben, Weissmehl sei aus\u00a0Weizen und Vollkornmehl, also&#8220;dunkles&#8220; Mehl sei aus Roggen.<\/p>\n<p>Das ist jedoch nicht der Fall. Vollkornmehl ist dann ein Vollkornmehl, wenn es aus dem ganzen Korn stammt, ganz gleich ob es sich dabei um Weizen, Roggen, Dinkel, Gerste oder was auch immer handelt.<\/p>\n<p>Wenn daraus ein Brot gebacken wird (und wenn kein Weissmehl darunter gemischt wird), dann nennt sich das Ergebnis Vollkornbrot. Macht man Nudeln daraus, sind es Vollkornnudeln. Wird es in Kekse verwandelt, dann sind das Vollkornkekse.<\/p>\n<p>Allerdings d\u00fcrfen B\u00e4ckerleute und die Lebensmittelindustrie auf ein Brot oder ein anderes Getreideprodukt schon dann&#8220;Vollkorn&#8220; draufschreiben, wenn es lediglich zu 90 Prozent aus Vollkornmehl besteht.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Die Konserve Weissmehl<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Frisch gemahlene Vollkornmehle lassen sich jedoch nicht sehr lange lagern. Der Keim ist fettreich und wenn dieses Fett ranzig wird, verdirbt das Mehl. Um die Lagerf\u00e4higkeit des Mehls zu erh\u00f6hen, begann man vor etwa 150 Jahren das Mehl maschinell zu sieben. Man sortierte die Randschichten und den Keim aus.<\/p>\n<p>\u00dcbrig blieb das gemahlene Endosperm, das Weissmehl, das sich jetzt nahezu unbegrenzt lagern liess \u2013 und damit zu einer echten Konserve wurde.<\/p>\n<p>Kleie und Keim verf\u00fcttert man dagegen ans Vieh. Warum? Weil das ein n\u00e4hrstoff- und vitalstoffreiches Futter ist. Kein Viehhalter w\u00fcrde seinen Tieren Weissmehl f\u00fcttern. Ihre Leistungsf\u00e4higkeit und damit sein Profit w\u00fcrden sehr unter einer solch k\u00fcmmerlichen Mangelern\u00e4hrung leiden.<\/p>\n<p>Die Menschheit jedoch isst Weissmehlprodukte mit Genuss und bildet sich auch noch ein, dadurch besonders kultiviert und fortschrittlich zu sein.<\/p>\n<p>Bei der Produktion von Weissmehl gehen jedoch 60 Prozent Ballaststoffe, 50 Prozent Calcium, 70 Prozent Eisen, 80 Prozent Magnesium, 99 Prozent Chrom (Chrommangel ist an der Entstehung von Diabetes beteiligt), 90 Prozent Vitamin E und 90 Prozent Vitamin B1 verloren, um nur eine kleine Auswahl dieses Mineralstoff- und Vitaminverlustes anzugeben.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Was bedeutet &#8222;Mehl Typ 405&#8220;?<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Wenn jetzt auf einem Mehl eine Typenbezeichnung, wie z. B. Typ 405 zu lesen ist, dann soll das eine Vorstellung vom Restgehalt an Mineralstoffen geben. Je niedriger die Typenzahl ist, umso weniger Mineralstoffe sind enthalten. Weissmehl tr\u00e4gt die Zahl 405 und enth\u00e4lt pro 100 Gramm Mehl noch 405 Milligramm Mineralstoffe.<\/p>\n<p>Ein Mehl mit der Typenbezeichnung 1050, das oft f\u00fcr die Herstellung von Brot gekauft wird, liefert ein gutes Gramm (1050 Milligramm) Mineralien pro 100 Gramm. Vollkornmehl tr\u00e4gt die Typenzahl 1700 oder 1800. Bevor Sie jetzt aber in den n\u00e4chsten Laden st\u00fcrmen und dort Vollkornmehl kaufen, lesen Sie noch ein bisschen weiter&#8230;<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Kinderlos durch Weissmehl<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Die Forscher K\u00fchnau und Bernasek wollten die unterschiedlichen Auswirkungen von Weissmehl und Vollkornmehl auf die Fruchtbarkeit von Ratten herausfinden. Zwar sind Ratten keine Menschen, doch \u00e4hneln sie sich in gewisser Weise sehr, so dass man sie durchaus vergleichen kann.<\/p>\n<p>Ein Professor der Humanmedizin erw\u00e4hnte einst w\u00e4hrend eines Vortrages, neben Ratten und Menschen g\u00e4be es nur wenige Tiere, die sich dermassen erfolgreich von M\u00fcll ern\u00e4hren k\u00f6nnten. Die Herren K\u00fchnau und Bernasek jedenfalls unterteilten die Versuchstiere in f\u00fcnf Gruppen. Sie erhielten alle 50 Prozent&#8220;normales&#8220; Futter. Die anderen 50 Prozent des Futters bestanden aus den folgenden Zutaten:<\/p>\n<ul>\n<li>Gruppe 1 erhielt zus\u00e4tzlich frisch gemahlenes Vollkornmehl<\/li>\n<li>Gruppe 2 erhielt Brot aus frisch gemahlenem Vollkornmehl<\/li>\n<li>Gruppe 3 erhielt Vollkornmehl, das 14 Tage alt war<\/li>\n<li>Gruppe 4 bekam Brot aus Vollkornmehl, das vor dem Backen 14 Tage gelagert worden war<\/li>\n<li>Gruppe 5 musste sich mit Weissmehl zufrieden geben<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Weissmehl-Gruppe 5 gebar in der ersten Generation noch durchschnittlich 8 Babies, in der dritten nur noch 1,2 und in der vierten starb sie aus, weil es keine Nachkommen mehr gab. Das war im Rahmen des Erwarteten und \u00fcberraschte die Wissenschaftler nicht \u00fcberm\u00e4ssig.<\/p>\n<p>Auch passte die propere Gesundheit der Gruppen 1 und 2 mit gleich bleibend hohen Baby-Zahlen in allen Generationen sehr gut ins erwartete Bild. Was die Forscher jedoch ersch\u00fctterte, war, dass die Gruppen 3 und 4 genau wie zuvor die Weissmehl-Gruppe in der vierten Generation ausstarben. Zwar brachten sie in der dritten Generation noch geringf\u00fcgig mehr Nachkommen auf die Welt als Gruppe 5, doch \u00e4nderte das nichts an der Tatsache, dass diese Nachkommen steril blieben.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Wenn Vollkornmehl, dann frisch gemahlen<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Es sieht also tats\u00e4chlich so aus, als ob Vollkornmehl der Gesundheit nur dann n\u00fctzlich sein kann, wenn es &#8211; wie die Vollwert-Gurus seit Jahrzehnten predigen &#8211; unmittelbar vor dem Verzehr bzw. vor der Weiterverarbeitung frisch gemahlen wird.<\/p>\n<p>Der Sauerstoff, der sich nach dem Mahlen sofort \u00fcber jedes Mehlst\u00e4ubchen hermacht und dort zur Oxidation von Vitalstoffen f\u00fchrt, sollte also nicht untersch\u00e4tzt werden &#8211; was die Anschaffung einer eigenen Getreidem\u00fchle wieder \u00fcberlegenswert macht. Allerdings nur, wenn man nicht zu \u00dcbergewicht neigt&#8230;<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Mehl macht dick und s\u00fcchtig<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Zwar gibt es mehrere Studien, die zeigen, dass Menschen, die Vollkornprodukte verzehren, deutlich seltener \u00fcbergewichtig sind als solche, die Weissmehl lieben. Dennoch machte der Kardiologe Dr. William Davis eine interessante Entdeckung.<\/p>\n<p>Bei seinen Diabetes-Patienten n\u00e4mlich stellte er fest, dass Mehl dick machte &#8211; und zwar besonders dann, wenn es sich um Weizenmehl handelte, wobei es nicht so sehr eine Rolle spielte, ob die Patienten nun Vollkorn- oder Weissmehl lieber mochten.<\/p>\n<p>Dr. Davis fand schliesslich den offenbar Schuldigen an diesem Desaster: Ein Eiweiss namens Gliadin. Es ist Bestandteil des Weizenproteins Gluten, das bei manchen Menschen zu einer Unvertr\u00e4glichkeitsreaktion, der Z\u00f6liakie f\u00fchrt. Abgesehen davon jedoch hat Gliadin noch ganz andere Auswirkungen auf den menschlichen Organismus &#8211; und zwar nicht nur bei empfindlichen, sondern bei allen Menschen.<\/p>\n<p>Gliadin f\u00fchre &#8211; so Dr. Davis &#8211; grunds\u00e4tzlich zur folgenden Reaktion: Wenn Gliadin verdaut wird, werden so genannte Exorphine ausgesch\u00fcttet. Exorphine sind Stoffe, die \u00e4hnlich wie Opium, also in gewisser Weise bet\u00e4ubend wirken und gleichzeitig s\u00fcchtig machen k\u00f6nnen. Sie k\u00f6nnen die Blut-Hirn-Schranke passieren und binden sich im Gehirn an sog. Opioid-Rezeptoren, was eine Sucht initiiert &#8211; eine Sucht nach Weizen.<\/p>\n<p>Der Appetit auf Weizenprodukte wird auf diese Weise stimuliert, woraufhin die Lust nach immer mehr Teig- und Backwaren steigt. Wird dieser Lust nachgegangen, erh\u00f6ht sich nat\u00fcrlich auch die Kalorienzufuhr und der Betreffende nimmt zu.<\/p>\n<p>Die Weizen-Exorphine sind \u00fcbrigens derart suchtausl\u00f6send, dass ein Pharmaunternehmen bereits ein Medikament entwickelt hat, das die Opioid-Rezeptoren &#8211; bei anhaltendem Weizenprodukteverzehr &#8211; blockieren kann und als Schlankheitsmittel dienen soll. Erste Tests zeigten dann auch verbl\u00fcffende Ergebnisse. Die Testpersonen verloren im Laufe von sechs Monaten 10 Kilogramm &#8211; und zwar ohne jede Ern\u00e4hrungsumstellung. Wer klug ist, braucht keine Schlankheitspille, sondern l\u00e4sst einfach den Weizen weg.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Mehl enth\u00e4lt gef\u00e4hrliche Lektine<\/strong><\/span><\/p>\n<p>In den letzten Jahren kamen dar\u00fcber hinaus auch andere Getreideinhaltsstoffe immer h\u00e4ufiger in die Schlagzeilen: die so genannten Lektine. Lektine sind ebenfalls Proteine. Sie werden auch Agglutinine genannt (beim Weizen nennt man sie Weizenagglutinin oder WGA f\u00fcr Wheat Germ Agglutinin).<\/p>\n<p>Abgesehen davon, dass sie sich mit den roten Blutk\u00f6rperchen verbinden und auf diese Weise das Blut dickfl\u00fcssig machen k\u00f6nnen (was Thrombosen und infolgedessen Schlaganfall und Herzinfarkt beg\u00fcnstigen kann), beeinflussen sie auch das Geschehen im Darm.<\/p>\n<p>Dort f\u00fchren sie zu Entz\u00fcndungen, st\u00f6ren die Darmflora und k\u00f6nnen ferner die Darmschleimhaut bzw. deren nat\u00fcrliche Schutzfunktion \u00fcberlisten, indem sie diese durchl\u00e4ssig machen. Infolgedessen gelangen einerseits gef\u00e4hrliche Bakterien (die jetzt innere Organe infizieren k\u00f6nnen) und andererseits unvollst\u00e4ndig verdaute Stoffe aus dem Darm ins Blut. Diesen Zustand einer durchl\u00e4ssigen Darmschleimhaut nennt man&#8220;Leaky-Gut-Syndrom&#8220;, was mittlerweile als m\u00f6gliche Ursache f\u00fcr Autoimmunerkrankungen wie Arthritis, Diabetes Typ 1, chronisch entz\u00fcndliche Darmerkrankungen, Multiple Sklerose etc. diskutiert wird. WGA sollen ausserdem die Bauchspeicheldr\u00fcse sch\u00e4digen sowie Darmkrebs beg\u00fcnstigen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Lektine haben auch Vorteile<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Allerdings wurden jene Studien, die zur obigen negativen Einsch\u00e4tzung der Lektine gef\u00fchrt hatten, mit derart hohen Lektinmengen durchgef\u00fchrt, die mit der Ern\u00e4hrung h\u00f6chstwahrscheinlich nicht erreicht werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Gleichzeitig gibt es Hinweise darauf, dass Lektine auch durchaus positive Wirkungen haben k\u00f6nnen. So sollen Lektine &#8211; gerade weil sie sich an der Darmschleimhaut anheften k\u00f6nnen &#8211; verhindern, dass sich dort pathogene Keime ansiedeln k\u00f6nnen. In diesem Zusammenhang ist auch von einer vorbeugenden Anti-Krebs-Wirkung die Rede. Lektine w\u00fcrden &#8211; so heisst es &#8211; daf\u00fcr sorgen, dass sich Tumorzellen verklumpen, weshalb derzeit an Krebsmedikamenten auf der Grundlage von Lektinen geforscht wird. Gesunde K\u00f6rperzellen verklumpen unter der Einwirkung von Lektinen dagegen erst bei einer deutlich h\u00f6heren Lektindosis.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Glutensensitivit\u00e4t gar nicht durch Gluten, sondern durch ATIs?<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Die \u00fcblichen Mehlsorten enthalten neben Gluten und Lektinen ausserdem sog. ATIs (Amylase-Trypsin-Inhibitoren). Das Protein im Getreide besteht zu etwa 4 Prozent aus ATIs. Es handelt sich dabei also ebenfalls um korneigene Proteine. Man bringt die ATIs inzwischen mit der Entstehung von Autoimmunerkrankungen in Zusammenhang, da sie im Darm zu derart starken Entz\u00fcndungsprozessen f\u00fchren k\u00f6nnen, das diese nicht mehr nur im Darm bleiben, sondern sich \u00fcber den Darm hinaus im K\u00f6rper ausbreiten k\u00f6nnen. Auf diese Weise k\u00f6nnen chronisch entz\u00fcndliche Erkrankungen wie Multiple Sklerose, rheumatoide Arthritis, Lupus, Asthma oder nat\u00fcrlich auch chronisch entz\u00fcndliche Darmerkrankungen entstehen.<\/p>\n<p>Auch geht man davon aus, dass es die ATIs sind, die zur sog. z\u00f6liakieunabh\u00e4ngigen Glutensensitivit\u00e4t f\u00fchren. Das Gluten scheint hier also nicht der Alleinverantwortliche zu sein. Details zu den ATIs haben wir hier erkl\u00e4rt: <a href=\"https:\/\/www.zentrum-der-gesundheit.de\/entzuendungen-durch-weizenprotein-16110461.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Weizenprotein verursacht Entz\u00fcndungen<\/a><\/p>\n<p>Und falls Sie glauben, dass die Glutensensitivit\u00e4t nichts als Hype ist und auf Einbildung beruht, interessiert Sie vielleicht dieser Artikel: <a href=\"https:\/\/www.zentrum-der-gesundheit.de\/zoeliakie-glutensensitivitaet-16100455.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Glutensensitivit\u00e4t \u2013 Nicht mehr l\u00e4nger Einbildung<\/a><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Regel Nr. 1: Weizenmehl meiden<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Die erste Regel heisst also: Weizen grunds\u00e4tzlich meiden &#8211; und zwar sowohl Weissmehl- also auch Vollkornprodukte (einschliesslich Sprossen, Weizenkeime und Weizenkleie). Wer konsequent vorgehen will, wird alsbald merken, dass uns Weizenmehl von der Lebensmittelindustrie in nahezu jedes Fertigprodukt gemischt wird. Es ist nicht nur in Brot, Geb\u00e4ck und Pasta, sondern auch im Rahmspinat, im Eis, in Fertigsaucen und in der Wurst enthalten.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Regel Nr. 2 : Alternativen<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Getreidearten, die z\u00fcchterisch nicht ganz so bearbeitet wurden wie der Weizen, k\u00f6nnten empfehlenswerter sein. So vertragen viele Menschen, die empfindlich auf Weizen reagieren, Dinkel durchaus, obwohl auch dieser glutenhaltig und damit reich am oben genannten Gliadin ist. Allerdings ist das Dinkelgliadin nicht identisch mit dem Weizengliadin. Andere wenig \u00fcberz\u00fcchtete Getreidearten sind Emmer, Einkorn und Urroggen sowie angeblich auch das Kamutkorn aus den USA.<\/p>\n<p>G\u00e4nzlich glutenfrei und daher deutlich weniger riskant sind die Hirse sowie die Pseudogetreide Quinoa,\u00a0Buchweizen und Amaranth. Doch auch hier finden sich immer wieder Hinweise auf m\u00f6glicherweise bedenkliche Inhaltsstoffe. Diesen kann man jedoch aus dem Wege gehen, wenn man sich bei der Verarbeitung Zeit l\u00e4sst und sich an gewisse traditionelle Zubereitungsmethoden h\u00e4lt.<\/p>\n<p>So gelten gr\u00fcndliches Waschen und Einweichen \u00fcber Nacht mit anschliessendem Wegsch\u00fctten des Einweichwassers zu den Grundregeln bei der gesunden Zubereitung der Pseudogetreide.<\/p>\n<p>Brot &#8211; aus welchem Korn auch immer &#8211; gilt dann besser vertr\u00e4glich, wenn es lange Teigf\u00fchrungszeiten erleben durfte und mit Sauerteig oder Backferment gebacken wurde. Dar\u00fcber hinaus gibt es auch Mehle, die nicht getreideartigen Ursprungs sind und die ein besonderes Geschmackserlebnis versprechen.<\/p>\n<p>Dazu geh\u00f6ren z. B. Kastanienmehl, Nussmehl, Mandelmehl und Kokosmehl. Zwar l\u00e4sst sich mit ihnen allein kein Brot backen, doch k\u00f6nnen sie in Brotteige gemischt werden und so wenigstens die Menge des \u00fcblichen Mehls mindern helfen.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Regel Nr. 3 : Getreideverzehr reduzieren<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Warum der Verzehr von Getreide grunds\u00e4tzlich zu \u00fcberdenken ist, erkl\u00e4ren wir hier: <a title=\"Getreide verhindert Gesundheit\" href=\"https:\/\/www.zentrum-der-gesundheit.de\/getreide.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Getreide verhindert Gesundheit<\/a><\/p>\n<h2>Fazit<\/h2>\n<p>Weizen sollte nicht mehr als Grundnahrungsmittel betrachtet werden. Andere Getreidesorten k\u00f6nnen in geringen Mengen verzehrt werden. Dabei empfehlen wir &#8211; wenn es Mehlspeisen sein m\u00fcssen &#8211; frisch gemahlenes Vollkornmehl zu verwenden, dieses nach traditioneller Art weiter zu verarbeiten und nach M\u00f6glichkeit mit Anteilen anderer Mehle (Nuss, Mandel, Kastanie etc.) zu mischen.<\/p>\n<p>Der Verzehr von Weissmehl hat keine besonderen Vorteile. Es hat zwar einen geringeren Lektingehalt, aber damit seine extreme Vitalstoffarmut und die oben genannten gesundheitlichen Nachteile (Diabetes, Augenprobleme, Gallensteine, Rheuma etc.) in Kauf zu nehmen, erscheint uns wenig sinnvoll.<\/p>\n<p>Lesen Sie auch : <a href=\"https:\/\/www.zentrum-der-gesundheit.de\/volksdrogen-milch-und-weizen-ia.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Volksdrogen Milch und Weizen<\/a><\/p>\n<p>Quelltext :<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.zentrum-der-gesundheit.de\/mehl.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.zentrum-der-gesundheit.de\/mehl.html<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<p>\u2190 Vorherig:\u00a0<a href=\"http:\/\/paraoa-freediving.com\/de\/about\/avoid-1\/speiseoele\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Speise\u00f6le<\/a><\/p>\n<p>\u2192 N\u00e4chste:\u00a0<a href=\"http:\/\/paraoa-freediving.com\/de\/about\/avoid-1\/tafelsalz-2\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Haushaltszucker<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es gibt ein Spruch der besagt : Je wei\u00dfer das Brot, je eher bist du Tod! \u00a0Weissmehl macht unfruchtbar, dick und s\u00fcchtig Autor : Zentrum der Gesundheit Weissmehl ist nat\u00fcrlich ungesund und Vollkornmehl ist sehr gesund. 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